Störungen des Lese- und Rechtschreiberwerbs

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Störungen des Lese- und Rechtschreiberwerbs

PantherMedia 3619791Von einer LRS (Lese-Rechtschreibstörung) spricht man dann, wenn ein Kind erhebliche und andauernde Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben hat. Es zeigen sich Probleme bei der Verschriftlichung von Gesprochenem sowie umgekehrt bei der Verbalisierung von Geschriebenem.

Meist zeigen sich Schreibfehler in einer zu lautgetreuen Übertragung in die Schriftsprache: z.B. „fan“ statt „fahren“ oder „dekommen“ statt „bekommen“. Außerdem werden häufig ähnlich aussehende Buchstaben verwechselt wie „b“, „d“ und „p“.

Häufige Probleme einer Leseschwäche sind das Auslassen, Verdrehen oder Hinzufügen von Wörtern oder Wortteilen, eine langsame Lesegeschwindigkeit, das Verlieren der Zeile im Text, das Vertauschen von Wörtern im Satz oder von Buchstaben in den Wörtern sowie Schwierigkeiten bei den Doppellauten.

Neben den genannten Schwierigkeiten zeigen sich zudem Probleme, wenn das Kind Gelesenes wiedergeben, Zusammenhänge erkennen oder Fragen zu Textinformationen beantworten soll.